Dritter Heimsieg in Folge für den FCZ
Der FC Zürich zeigte auf das Cup-Out in Aarau eine starke Reaktion und gewann vor 14‘216 Fans im Stadion Letzigrund gegen den FC Luzern mit 2:1. Die Tore für den Stadtclub erzielten Philippe Kény mit einem Penalty und Miguel Reichmuth mit einem abgefälschten Weitschuss. Der FCZ setzt sich damit in der Tabelle der Brack Super League in der oberen Hälfte fest und ist in der Meisterschaft unterdessen seit fünf Spielen ungeschlagen.
Beim Stadtclub war von Anfang an zu spüren, dass die Mannschaft eine Reaktion auf das Ausscheiden im Schweizer Cup zeigen wollte. Der FCZ wirkte präsent in den Zweikämpfen und entschlossen im Spiel nach vorne. So gehörte die erste grosse Chance nach zweieinhalb Minuten auch dem Heimteam. Nach einem Angriff über die linke Seite kam Kevin Spadanuda zum Abschluss, der allerdings klar über die Querlatte flog. Auch in der Folge blieb der FC Zürich die klar aktivere und gefährlichere Mannschaft. Nach einer Viertelstunde versuchte es Philippe Kény mit einem sehenswerten Volleyversuch, der den Luzerner Goalie Karlo Letica zu einer Glanzparade zwang und nur wenige Minuten später scheiterte Umeh Emmanuel ebenfalls am gegnerischen Keeper. In der 26. Minute war es erneut Umeh Emmanuel, der mit einem starken Antritt über die linke Seite mit viel Tempo in den gegnerischen Strafraum sprintete und dort von Bung Meng Freimann nur mit einem Foulspiel gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Nico Gianforte zeigte zurecht sofort auf den Penaltypunkt. Philippe Kény lief an und verwerte aus dem Stand abgeklärt zur Zürcher Führung. Für den Senegalesen war es der fünfte Saisontreffer, womit er aktuell der beste FCZ-Torschütze ist. Anschliessend glich sich das Spielgeschehen etwas aus, der Stadtclub brachte die Führung aber problemlos in die Pause und kam durch Kevin Spadanuda und durch Miguel Reichmuth sogar noch zu zwei weiteren Möglichkeiten auf den zweiten Treffer.
Auch nach dem Seitenwechsel gab der FCZ den Takt sofort wieder an. In der 52. Minute zog Miguel Reichmuth aus der Distanz aus zentraler Position ab, sein Schuss wurde von Bung Meng Freimann noch abgelenkt und fand den Weg ins Tor zum 2:0 für den Stadtclub. Nach einer Stunde baute der FC Zürich dann aber plötzlich ab und wurde passiv. Der FC Luzern kam dadurch besser ins Spiel und erspielte sich einige Grosschancen. Zweimal Nando Toggenburger und Daniel Mikolajewski reüssierten vorerst allerdings nicht, auch weil Silas Huber mehrmals hervorragend intervenierte. In der 72. Minute war dann allerdings auch der FCZ-Goalie machtlos. Nach einem Corner von Matteo Di Giusto erzielte Oscar Kabwit mit einem Kopfball den Anschlusstreffer. Es folgte eine heisse Schlussphase, in der die Gäste aus der Innerschweiz auf den Ausgleich drückten. Der FCZ verteidigte aber solidarisch und brachte das 2:1 über die Zeit, womit der dritte Heimsieg in Folge gefeiert werden konnte. Gleichzeitig ist der Stadtclub in der Brack Super League seit fünf Spielen ohne Niederlage.
Weiter gehts für den FC Zürich am Sonntag, 1. November 2026 um 14.00 Uhr im Stadion Wankdorf mit dem Auswärtsspiel gegen den BSC Young Boys.








