Der FCZ gewinnt das Testspiel gegen Neuchâtel Xamax FCS mit 3:1

Im Rahmen der dreiwöchigen Nationalmannschaftspause bestritt der FC Zürich am Freitagmittag im Heerenschürli ein Testspiel gegen Neuchâtel Xamax FCS aus der dieci Challenge League. Der Stadtclub gewann diese Partie dank Toren von Kevin Spadanuda, Nevio Di Giusto und Din Ramic mit 3:1.

FCZ-Trainer Marcel Koller musste in diesem Testspiel auf insgesamt 17 Kaderspieler verzichten. Elf waren verletzt und sechs mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. So kamen im Verlauf der Partie auch einige junge Spieler aus dem Nachwuchs zum Einsatz.

Der FC Zürich war von Anfang an hochkonzentriert und übernahm gegen den Tabellensechsten aus der dieci Challenge League sofort das Kommando. Der Stadtclub legte definitiv einen Blitzstart hin und ging bereits in der 3. Minute in Führung. Nach einer starken Spielverlagerung von Cosimo Fiorini von der linken auf die rechte Seite legte Philippe Kény per Kopf für Kevin Spadanuda auf, der ebenfalls mit einem Kopfball das 1:0 erzielte. Das Team von Cheftrainer Marcel Koller blieb auch in der Folge klar spielbestimmend und kam in der 12. Minute zur nächsten Top-Chance. Ein Schuss von Nevio Di Giusto aus spitzem Winkel konnte der Xamax-Goalie aber mirakulös parieren. Die Gäste aus Neuenburg hatten offensiv zunächst wenig Entfaltungsmöglichkeiten. Dennoch kam Xamax in der 29. Minute zum etwas überraschenden Ausgleich. Nikola Gjorgjev bezwang Heinz Lindner mit einem Schlenzer. Der FCZ hatte aber sofort eine Antwort bereit und ging nur drei Minuten später durch Nevio Di Giusto erneut in Führung. Die Partie verlief nun deutlich ausgeglichener und so brauchte es kurz vor der Pause eine reflexschnelle Doppelparade von Heinz Lindner gegen Patrice Ambrose, um das 2:2 zu verhindern. Zur Pause stand es damit 2:1 für den Stadtclub.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang dem FCZ erneut besser. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff war es wieder der auffällige Nevio Di Giusto, der aus 14 Metern knapp über die Querlatte zielte. Das verdiente 3:1 fiel dann in der 56. Minute. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld von Bledian Krasniqi fand der Ball via Kevin Spadanuda den Weg zu Din Ramic, der mit einem satten Schuss den dritten Zürcher Treffer markierte. Nach 65 Minuten wechselte Marcel Koller auf mehreren Positionen und es kamen mit Aron Martins, Luan Campos, Slavko Vidovic, Melvin Hodza und Sekou Diawara viele junge Spieler auf den Platz. Dies änderte nichts an der Überlegenheit des Stadtclubs. In der Folge hatten Philippe Kény und Sekou Diawara weitere Möglichkeiten, um den Spielstand auszubauen. Am Schluss blieb es beim 3:1-Erfolg für den FC Zürich.

Die Mannschaft hat nun einige Tage frei, bevor dann die Vorbereitung für das nächste Meisterschaftsspiel vom Samstag, 10. Oktober 2026 gegen den FC Thun beginnt. Anpfiff im Letzigrund ist dann um 18.00 Uhr.

Telegramm:
FC Zürich – Neuchâtel Xamax FCS 3:1 (2:1)
Tore: 3. Spadanuda 1:0, 29. Gjorgjev 1:1, 32. Di Giusto 2:1, 56. Ramic 3:1.

Aufstellung FC Zürich:
Lindner; Bangoura (65. Campos), Kamberi (65. Martins), Segura, Fiorini; Berisha (46. Krasniqi), Spadanuda, Kény, Reichmuth (65. M. Hodza), Di Giusto (65. Vidovic); Ramic (65. Diawara).

Bemerkungen: FC Zürich ohne S. Hodza, Emmanuel, Morozov, Kablan, Essakkati, Sauter, Greco, Reverson, Hack, Walker, Ihendu (alle verletzt), Huber, Comenencia, Schödler, Volken, Stiel, Lichtenstein (alle Nationalmannschaft).