Stellungnahme des FC Zürich zur Medienmitteilung der SBB bezüglich dem Spiel FC Sion-FC Zürich vom Samstag, 19. September 2026
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben gestern in einer Medienmitteilung darauf hingewiesen, dass anlässlich des Spiels zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich vom kommenden Samstag, 19. September 2026 aufgrund von Baustellen im Wallis (Visp–Brig und Bex–Villeneuve) kein Extrazug zur Verfügung steht.
Dabei wird der Swiss Football League (SFL) sowie dem FC Zürich unterstellt, dass diese und auch die Fangruppen rechtzeitig über diesen Umstand informiert worden seien, jedoch keine alternativen Massnahmen geprüft hätten. Diese Anschuldigung ist falsch und wird vom FC Zürich zurückgewiesen. Weiter verschweigt die SBB den Fakt, dass sie seit dieser Saison 2026/27 keine Extrazüge ausserhalb des Regelbetriebs mehr anbietet. Dieser Entscheid wurde dem FC Zürich, der SFL sowie den Fanvertretungen vor Saisonbeginn als vollendete Tatsache kommuniziert. Sämtliche Bemühungen, diesen Entscheid rückgängig zu machen, waren bisher erfolglos. Demnach hätten die SBB für das Spiel FC Sion - FC Zürich vom 19. September 2026 um 20.30 Uhr auch ohne Baustellen kein Extrazug zur Verfügung gestellt.
Dem FC Zürich ist es ein Anliegen, dass Fussballfans geordnet und sicher an die Spiele reisen. Er hat deshalb bei der SFL bereits am 8. September 2026 beantragt, das Spiel vom Samstag, 19. September 2026 von 20.30 Uhr auf 18.00 Uhr zu verschieben. Dieser Antrag wurde mit dem Verweis abgelehnt, dass nur eine behördliche Anordnung eine solche Verschiebung möglich macht. Eine solche liegt Stand heute nicht vor.
Die kommunikative Eskalationsstrategie der SBB hält der FC Zürich für falsch und ruft alle beteiligten Akteure dazu auf, sich in einem lösungsorientierten Dialog für den Erhalt des heutigen Extrazugsystems einzusetzen.