2:3-Niederlage im Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth

Im letzten Testspiel vor dem Meisterschaftsstart in St.Gallen traf der FC Zürich im deutschen Mindelheim auf die SpVgg Greuther Fürth aus der zweiten Bundesliga, wobei der Stadtclub eine 2:3-Niederlage hinnehmen musste. Für den FCZ trafen kurz vor der Pause Juan José Perea und Leandro Schödler.

Beim FCZ standen mit Selmin Hodza, Lindrit Kamberi, Ilan Sauter, Neil Volken, Leandro Schödler, Jill Stiel und Nevio Di Giusto gleich sieben Eigengewächse in der Startelf. Die junge Zürcher Mannschaft begann die Partie dominant, hatte sehr viel Ballbesitz liess den Gegner nicht ins Spiel kommen. Der Stadtclub wirkte in seinen Aktionen stilsicher, gut abgestimmt und in den Zweikämpfen sehr präsent. In der 17. Minute wurde es erstmals richtig gefährlich, als sich Umeh Emmanuel mit einem starken Antritt auf der linken Seite durchsetzen konnte, seine Hereingabe verpasste Juan José Perea in der Mitte allerdings knapp. Bis die Deutschen erstmals offensiv in Erscheinung traten dauerte es fast eine halbe Stunde. Selmin Hodza holte in einem Laufduell im eigenen Strafraum seinen Gegenspieler von den Beinen, worauf der Schiedsrichter auf Penalty entschied. Captain Felix Klaus lief an und liess FCZ-Goalie Heinz Lindner mit einem platzierten Flaschuss in die linke untere Ecke keine Abwehrchance. Somit führte Fürth entgegen dem Spielverlauf. Der FC Zürich liess sich davon nicht gross beeindrucken und gab weiterhin den Takt an. Der verdiente Ausgleich fiel in der 40. Minute. Nevio Di Giusto flankte von rechts zur Mitte, wo Leandro Schödler mit dem Kopf für Juan José Perea auflegte, der das 1:1 erzielte. Nur zwei Minuten später standen die beiden dann erneut im Mittelpunkt, diesmal allerdings umgekehrt. Juan José Perea tankte sich energisch durch und spielte Leandro Schödler frei, der mit einem abgefälschten Schuss aus elf Metern den Stadtclub in Führung brachte. Somit drehte das Team von Cheftrainer Marcel Koller das Spiel innerhalb von nur zwei Minuten und ging mit dem 2:1 auch in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit war es dann die SpVgg Greuther Fürth, die das erste Ausrufezeichen setzen konnte. Nach einem Doppelpass durch die Mitte schoss Dennis Srbeny völlig freistehend aber klar über das Tor. Der Stadtclub verlor in dieser Phase etwas die Ordnung und deshalb kamen die Deutschen in der 52. Minute zum Ausgleich. Nach einem Angriff über die linke Seite erzielte Dennis Srbeny das 2:2. In der Folge brauchte es zwei Interventionen von Heinz Lindner, um den erneuten Zürcher Rückstand zu verhindern. Die erste FCZ-Chance nach dem Seitenwechsel hatte Jill Stiel in der 59. Minute, der nach einer Balleroberung nur das Aussensetz traf. Wenig später scheiterte Umeh Emmanuel freistehend am gegnerischen Goalie. Der Stadtclub war nun wieder deutlich besser in der Partie. Mitten in dieser Druckphase des FCZ entschied der Unparteiische auf der Gegenseite in der 71. Minute nach einem vermeintlichen Foulspiel von Philippe Kény erneut auf Elfmeter für die SpVgg Greuther Fürth. Wieder lief Felix Klaus an und liess Heinz Lindner keine Abwehrchance. Anschliessend wechselte Marcel Koller mit Valon Berisha, Miguel Reichmuth und Livano Comenencia drei frische Kräfte ein. Livano Comenencia war es dann auch, der nach 81 Minuten mit einem sehenswerten Versuch aus der Drehung das Ziel knapp verfehlte. Der Stadtclub drückte vehement auf den Ausgleich und hatte durch einen Kopfball von Juan José Perea die dicke Gelegenheit zum 3:3. Am Schluss blieb es aber beim knappen Sieg für die Deutschen, womit der FCZ das letzte Testspiel vor dem Meisterschaftsstart verlor.

SpVgg Greuther Fürth – FC Zürich 3:2 (1:2)
Tore: 28. Klaus (Penalty) 1:0, 40. Perea 1:1, 42. Schödler 1:2, 52. Srbeny 2:2,71. Klaus (Penalty) 2:3.

Aufstellung FC Zürich: Lindner; Hodza, Kamberi, Sauter, Volken; Schödler (72.Berisha), Stiel (72. Reichmuth); Di Giusto (72. Comenencia), Perea, Emmanuel; Kény.