2:3-Testspielniederlage gegen den SC Kriens

In der Vorbereitung zur Saison 2026/2027 musste der FC Zürich im fünften Testspiel die erste Niederlage hinnehmen. Der Stadtclub verlor im Heerenschürli gegen den SC Kriens mit 2:3. Das entscheidende Gegentor fiel in der 90. Minute. Die Treffer für den Stadtclub erzielten Philippe Kény mit einem Penalty und Juan José Perea.

Das Spiel begann bei hochsommerlichen Temperaturen ausgeglichen. Der SC Kriens, der in der letzten Saison den Aufstieg von der Hoval Promotion League in die dieci Challenge League schaffte, hielt in der Startphase gut mit und kam in der dritten Minute auch zur ersten Chance, wobei Luka Sliskovic allerdings nur das Aussennetz traf. Der FCZ trat rund zehn Minuten später offensiv erstmals gefährlich in Erscheinung. Nach einer guten Spielverlagerung von Bledian Krasniqi auf Nevio Di Giusto landete dessen Schuss dann aber direkt in den Händen des Krienser Goalies. In der Folge hatten die Innerschweizer leichte Vorteile und kamen durch Nico Siegrist und Albin Krasniqi zu zwei tollen Möglichkeiten, die beide von Silas Huber auf mirakulöse Art und Weise pariert werden konnten. Gegen Ende der ersten Halbzeit übernahm der Stadtclub dann aber das Spieldiktat und war überlegen. In der 35. Minute trat Bledian Krasniqi einen Freistoss aus halbrechter Position und fand damit den freistehenden Lindrit Kamberi, dessen Kopfball aber über der Querlatte landete. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff wurde Juan José Perea im gegnerischen Strafraum gefoult, worauf der Schiedsrichter zurecht auf den Penaltypunkt zeigte. Philippe Kény nahm Anlauf und verwandelte souverän zur 1:0-Pausenführung für den FCZ.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte der SC Kriens. Nur etwas mehr als eine Minute nach Wiederanpfiff erzielte die FCZ-Leihgabe Yuro Bohon Diet das 1:1. Die Gäste blieben in dieser Phase die etwas gefährlichere Mannschaft. In der 57. Minute setzte Francois Martin einen Schlenzer knapp neben das Tor, wenig später musste Lindrit Kamberi in extremis eingreifen, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. Dann hatte Philippe Kény zwei gute Chancen auf das zweite Zürcher Tor, zuerst chippte er den Ball aber über die Latte und dann verpasste er eine Hereingabe von rechts knapp. Eine Viertelstunde vor Schluss war es wieder Philippe Kény, der sich in Szene setzen konnte, indem er mit einem feinen Steilpass Juan José Perea freispielte, der abgeklärt zum 2:1 für den Stadtclub einschob. Diese Führung hielt allerdings nicht lange. Nur zwei Minute später glich Aldin Krasniqi den Spielstand wieder aus. Im Brennpunkt des Geschehens blieb aus FCZ-Sicht Philippe Kény, der in der 80. Minute zum zweiten Mal die Gelbe Karte sah und deswegen des Feldes verwiesen wurde. In nummerischer Unterzahl kassierte der FC Zürich dann wenige Sekunden vor Schluss durch Albin Krasniqi das entscheidende Gegentor zum 2:3.

FC Zürich – SC Kriens 2:3 (1:0).
Tore: 45. Kény (Penalty) 1:0, 47. Bohon Diet 1:1, 76. Perea 2:1, 78. A. Krasniqi 2:2, 90. A. Krasniqi 2:3.

Aufstellung FC Zürich: Huber; Hodza, Kamberi, Hack, Walker (78. Volken); Berisha (78. Reichmuth), Schödler; Krasniqi (78. Ramic), Perea, Di Giusto (78. Emmanuel); Kény.