0:1-Auswärtsniederlage gegen den FC Luzern
Durch ein Gegentor von Oscar Kabweit in der 69. Minute unterlag der FC Zürich vor 12‘190 Fans in der swissporarena dem FC Luzern mit 0:1. In einem alles in allem ausgeglichenen Spiel war die grössere Effizienz des Gegners entscheidend.
Der FCZ ging im Vergleich zum 2:1-Derbysieg mit nur einer personellen Veränderung ins letzte Auswärtsspiel der Saison. Für den gesperrten Cheveyo Tsawa kam im zentralen Mittelfeld Miguel Reichmuth zum Einsatz. Erstmals im Aufgebot der ersten Mannschaft des Stadtclubs stand der 19-jährige Nachwuchsspieler Leandro Schödler.
Der FC Luzern startete druckvoll in die Partie und kam in den ersten drei Minuten bereits zu drei Eckbällen, die allesamt ungefährlich blieben. Obwohl die Innerschweizer zu Beginn tonangebend waren, gehörte die erste Grosschance in der 10. Minute dem FCZ. Nach einer fein ausgeführten Freistossvariante kam Juan José Perea im gegnerischen Strafraum zum Abschluss, hämmerte den Ball aber ins Aussennetz. Auch für das zweite offensive Ausrufezeichen war der FCZ in der 18. Minute verantwortlich. Nach einer Flanke von rechts scheiterte Juan José Perea mit einem wuchtigen Kopfball an FCL-Goalie Pascal Loretz, den Nachschuss setzte Philippe Kény dann aus aussichtsreicher Position neben den rechten Torpfosten. Später musste Pascal Loretz nach einem tollen Weitschuss von Selmin Hodza eine Glanzparade auspacken, um den FCZ-Führungstreffer zu verhindern. Erst in der 37. Minute kam auch der FC Luzern zu seiner ersten guten Möglichkeit, allerdings traf Andrej Vasovic nach einem schönen Steilpass nur den Pfosten, kurz darauf verzog Oscar Kabwit aus aussichtsreicher Position. Zur Pause stand es leistungsgerecht 0:0.
Nach dem Seitenwechsel stand der FC Luzern in der 52. Minute dem Führungstreffer nahe. Oscar Kabwit spielte den Ball von rechts zur Mitte, wo Andrej Vasovic den Ball mit einer Grätsche an den Pfosten beförderte. Anschliessend musste sich Silas Huber nach einem Weitschuss von Levin Winkler lang machen, um den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte zu lenken. Der Start in die zweite Halbzeit gehörte damit klar dem FC Luzern. Aufgrund dessen reagierte FCZ-Interimstrainer Carlos Bernegger und nahm einen Dreifachwechsel vor. Für Bledian Krasniqi, Ivan Cavaleiro und Philippe Kény kamen Sebastian Walker, Nevio Di Giusto und Umeh Emmanuel in die Partie. Daraufhin fand der Stadtclub wieder besser ins Spiel. In der 68. Minute lief Juan José Perea nach einem tollen Schnittstellenpass von Sebastian Walker alleine auf Pascal Loretz zu, der Kolumbianer chippte den Ball aber übers Tor. Praktisch im Gegenzug ging der FC Luzern dann durch Oscar Kabwit in Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss sah Luzern-Verteidiger Bung Meng Freimann nach einem überharten Einsteigen gegen Nelson Palacio nach VAR-Konsultation die rote Karte, womit der FCZ fortan mit einem Mann mehr auf dem Platz stand. Der Stadtclub drückte in der Folge noch auf den Ausgleich, dieser wollte aber nicht mehr gelingen und so reiste der FC Zürich ohne Punkte nachhause.
Weiter gehts am kommenden Samstag, 16. Mai 2026 mit dem letzten Saisonspiel im Stadion Letzigrund gegen den Servette FC. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.