1:2-Auswärtsniederlage in St.Gallen

Im restlos ausverkauften kybunpark (20‘036 Fans) musste sich der FC Zürich trotz einer solidarischen und kämpferisch einwandfreien Leistung dem FC St.Gallen 1879 mit 1:2 geschlagen geben. Die Ostschweizer gingen nach etwas mehr als einer halben Stunde durch einen Penaltytreffer von Lukas Görtler in Führung, worauf der FCZ postwendend durch Ivan Cavaleiro ausglich. Die Entscheidung zugunsten der St.Galler fiel in der 76. Minute durch den eingewechselten Alessandro Vogt. 

FCZ-Trainer Dennis Hediger nahm in der Startelf verglichen mit dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Thun nur eine Änderung vor. Der zuletzt gesperrt gewesene Captain Lindrit Kamberi kam in der Dreierkette für David Vujevic zum Einsatz, ansonsten lief der Stadtclub unverändert auf.

Wie erwartet startete der FC St.Gallen 1879 im heimischen kybunpark mit viel Energie in die Partie, sodass es für den Stadtclub vorerst wichtig war, die Startphase ohne Gegentreffer zu überstehen. Dies gelang dem FCZ dank einer starken Präsenz in den Zweikämpfen und einer guten Gesamtorganisation. Nach zehn Minuten hatte Phlippe Kény die erste Zürcher Offensivaktion zu verzeichnen, sein Schuss aus 18 Metern flog aber über die Querlatte des St.Galler Tores. Kurz darauf verhinderten Valon Berisha und Silas Huber auf der eigenen Torlinie den Rückstand, indem sie gemeinsam gegen den freistehenden Aliou Baldé klären konnten. Wenig später konnte Carlo Boukhalfa unbedrängt auf Silas Huber losziehen, er setzte den Ball aber am linken Torpfosten vorbei. Nach etwas mehr als einer halben Stunde wurde Schiedsrichter Urs Schnyder vom VAR zum Bildschirm gerufen, um eine vermeintliche Penaltysituation zu überprüfen. Sebastian Walker hatte im Strafraum seinen Arm am Körper von Diego Besio, der daraufhin zu Boden ging. Der Unparteiische wertete dies als Foulspiel, sodass Lukas Görtler vom Penaltypunkt antreten konnte und Silas Huber mit einem platzierten Schuss in die linke untere Torecke keine Abwehrchance liess. Der FCZ zeigte darauf eine starke Reaktion. In der 36. Minute kombinierten sich Damienus Reverson, Philippe Kény und Ivan Cavaleiro sehenswert durch die gegnerische Abwehr, sodass der portugiesische Winterneuzugang den raschen 1:1-Ausgleich markierte. Für Cavaleiro war es der dritte Torerfolg im Trikot des Stadtclubs. Somit ging es auch mit diesem Unentschieden in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel nahm Dennis Hediger den ersten Wechsel vor. Chris Kablan ersetzte auf der linken Aussenbahn Sebastian Walker. Die erste gute Möglichkeit der zweiten Halbzeit gehörte nach 54 Minuten den Ostschweizern. Nach einem Abstimmungsproblem in der Zürcher Defensive köpfte Aliou Baldé den Ball am rechten Torpfosten vorbei. Insgesamt verlief das Spiel ausgeglichen, es war eine intensiv geführte Partie mit hohem Tempo. In der Folge avancierte Ivan Cavaleiro beinahe zum Doppeltorschützen, allerdings packte der St.Galler Goalie Lawrence Ati Zigi eine Monsterparade aus und konnte damit den zweiten FCZ-Treffer in extremis verhindern. Eine Viertelstunde vor Schluss lancierte Chima Okoroji den eingewechselten Alessandro Vogt in die Tiefe, der aus spitzem Winkel abzog und zum 2:1 für den FC St.Gallen 1879 traf. Der FCZ versuchte daraufhin noch einmal zu reagieren, allerdings gelang der Ausgleich nicht mehr, womit der Stadtclub auswärts gegen den Tabellenzweiten eine knappe Niederlage hinnehmen musste. Weil der Grasshopper Club am frühen Nachmittag gegen den FC Sion mit 0:4 verlor, beträgt der Vorsprung auf den Barrageplatz weiterhin zehn Punkte.

Weiter gehts für den FC Zürich am kommenden Samstag, 11. April 2026 um 18.00 Uhr im Stadion Letzigrund mit dem Heimspiel gegen den FC Lugano.