FC Zürich - BSC Young Boys: Stimmen zum Spiel

Nach der 0:4-Heimniederlage haben wir in der MixedZone und an der offiziellen Medienkonferenz Stimmen zum Spiel gesammelt. Für den FCZ äusserten sich Mimoun Mahi, Yanick Brecher, Antonio Marchesano und Cheftrainer Ludovic Magnin zur Partie, bei YB analysierten Fabian Lustenberger und Coach Gerardo Seoane das Spiel.

Mimoun Mahi: "Wir hatten heute unsere Chancen, nutzten diese aber nicht. YB hingegen war vorne eiskalt. Das Tor durch Assan Ceesay vor der Pause wäre wichtig gewesen, aber wir hätten auch eine der anderen guten Möglichkeiten nutzen müssen. Dann hätte das Spiel wohl einen anderen Verlauf genommen. So stehen wir aber nach einer grundsätzlich guten Leistung ohne Punkte da, auch weil Bern sehr effizient agierte."

Antonio Marchesano: "Eine bittere Niederlage. Schon zu Beginn hatten wir gute Torszenen wie zum Beispiel den Lattentreffer von Schönbächler, am Ende stehen wir aber mit einem 0:4 da. Eigentlich waren wir gut im Spiel. Der Sieg fällt deutlich zu hoch aus und wir müssen uns klar hinterfragen, wie so etwas passieren kann."

Yanick Brecher: "YB wäre heute in der Defensive anfällig gewesen, das haben wir durch unsere Torchancen gesehen. Leider konnten wir daraus keinen Profit schlagen. Wir haben nicht über die gesamte Spielzeit guten Fussball gezeigt und uns deshalb nicht belohnen können. Am Ende interessiert es nicht, ob wir besser gespielt haben, diese Niederlage darf so nicht passieren."

Fabian Lustenberger: "Wir haben uns heute für die intensiven Wochen zuvor belohnt und nehmen den Sieg gerne mit in die Nationalmannschaftspause. Heute haben wir gut verteidigt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt, das hat uns Sicherheit gegeben."

Gerardo Seoane: "Grosses Kompliment an mein Team für diese Leistung. Wir haben uns heute vorgenommen, gemeinsam und diszipliniert zu verteidigen und konnten das umsetzen. Zudem waren wir heute auch sehr effizient, haben uns den Sieg aber verdient."

Ludovic Magnin: "Wir wussten, dass YB nach den zahlreichen Englischen Wochen sicher weniger Energie in den Beinen haben wird. Dementsprechend wollten wir die Berner von Beginn weg defensiv beschäftigen. Die Mentalität hat heute grundsätzlich gestimmt. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit klar geprägt, uns für den Aufwand aber nicht belohnt. Die erarbeiteten Chancen müssen wir effizienter nutzen, wenn wir gegen YB punkten wollen. Am Ende sind wir aber selber schuld, denn auf der Gegenseite nutzt YB seine Grosschancen."