Der FC Zürich verliert gegen den VfB Stuttgart mit 3:5

Der FC Zürich verliert ein torreiches Testspiel gegen den VfB Stuttgart mit 3:5. Insgesamt drei Mal gelang dem Stadtclub der zwischenzeitliche Ausgleich, ehe die Stuttgarter die Partie in der Schlussphase zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Für den FCZ trafen Assan Ceesay, Antonio Marchesano und Benjamin Kololli.

Die ersten Chancen der Partie auf der Sportanlage Rüti in Henau-Uzwil gehörten dem Vertreter aus der zweiten Bundesliga. In der ersten Spielminute umkurvte Nico Gonzales FCZ-Keeper Andris Vanins, brachte den Ball dann aber aus spitzem Winkel nicht im Tor unter. Nur eine Minute später kam Gonzalo Castro zu einem Abschluss aus vielversprechender Position, sein Flachschuss verfehlte das Ziel jedoch.

In der neunten Minute gelang dem VfB dann der Führungstreffer. Maxime Awoudja legte nach einer Flanke per Kopf ab für Mario Gomez, welcher mit einem Kopfball das 1:0 für die Stuttgarter erzielte. Die Antwort des Stadtclubs liess nicht lange auf sich warten. Marchesano lancierte Ceesay, dieser legte den Ball mit viel Tempo per Kopf an VfB-Schlussmann Fabian Bredlow vorbei und schob zum 1:1-Ausgleich ein (15.).

Wiederum nur sechs Zeigerumdrehungen später kam Stuttgart zum nächsten Treffer. Daniel Didavi verwandelte einen Foulelfmeter sicher und brachte die Stuttgarter erneut in Front. Die beiden Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Duell vor 1655 Zuschauern, wobei der FC Zürich versuchte, den Gegner mit schnellem Umschaltspiel zu überraschen und im Spielaufbau früh zu stören.

Nach 42 Minuten fiel der neuerliche Ausgleich: Umaru Bangura lancierte Marchesano mit einem Steilpass aus der eigenen Spielhälfte, dieser nutzte die Möglichkeit und erwischte Bredlow zwischen den Beinen zum 2:2-Pausenstand.

Zur Halbzeit wechselte FCZ-Cheftrainer Ludovic Magnin erstmals und brachte mit Levan Kharabadze, Benjamin Kololli, Blaž Kramer und Marco Schönbächler frische Kräfte ins Spiel. Die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs gehörte dann sogleich auch dem eingewechselten Kololli. Von Bangura lanciert schoss der FCZ-Flügelspieler nur knapp am gegnerischen Tor vorbei (50.).

Auf der Gegenseite erzielte Stuttgart das nächste Tor. Der eingewechselte Stürmer Hamadi Al Ghaddioui verwertete einen Querpass und schob zum 3:2 aus Sicht der Deutschen ein. Nur kurz später liess der Stadtclub aber wieder einen Treffer notieren: Kololli scheiterte zwar zuerst mit seinem Penaltyversuch an Gregor Kobel im VfB-Tor, verwertete dann aber den Nachschuss zum 3:3.

Im Verlaufe der zweiten Halbzeit kamen mit Toni Domgjoni, Lindrit Kamberi, Yann Kasaï, Yassin Maouche, Denis Popovic und Ilan Sauter weitere FCZ’ler zu Teileinsätzen. Für Neuzugang Popovic war es dabei die erste Partie im Trikot des Stadtclubs.

Nachdem der FCZ auf die ersten drei Treffer der Stuttgarter jeweils reagiert hatte und die Partie so offen gestaltete, setzte sich der VfB in der Schlussviertelstunde entscheidend ab. Al Ghaddioui belohnte seine gute Leistung mit dem zweiten persönlichen Treffer zum 4:3 in der 74. Minute und acht Zeigerumdrehungen später traf Tanguy Coulibaly zum 5:3-Endstand aus Stuttgarter Sicht (82.).

Der FC Zürich reist heute noch weiter ins Trainingslager nach Ried im Oberinntal (Ö). Das nächste Testspiel findet am 12. Juli 2019 in Leipzig statt. Gegner sodann ist der letztjährige Bundesliga-Dritte und Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig.

FC Zürich - VfB Stuttgart 3:5 (2:2)
Sportplatz Rüti, Henau-Uzwil - 1655 Zuschauer - SR: Mirel Turkes

Tore: 9. Gomez 0:1, 15. Ceesay 1:1, 21. Didavi 1:2, 42. Marchesano 2:2, 52. Al Ghaddioui 2:3, 55. Kololli 3:3, 74. Al Ghaddioui 3:4, 82. Coulibaly 3:5

FC Zürich (1. Halbzeit): Vanins; Omeragic, M. Kryeziu, Bangura, Britto; Sohm, Zumberi; Khelifi, Marchesano, Mahi; Ceesay

FC Zürich (2. Halbzeit): Vanins; Britto (78. Maouche), Omeragic (62. Sauter), Bangura (78. Kamberi), Kharabadze; Sohm (62. Domgjoni), Zumberi (62. Popovic); Khelifi (78. Kasaï), Schönbächler, Kololli; Kramer.

Bemerkungen: Zürich ohne H. Kryeziu, Rüegg, Winter (alle verletzt/rekonvaleszent), Aliu, Andereggen, Brecher, Nathan, Rohner (nicht im Aufgebot).